
Die sdw-Stipendiatengruppe Aachen / Maastricht trifft sich regelmäßig jeden Monat in gemütlicher Runde um sich über aktuelle Themen auszutauschen und die Aktivitäten der Gruppe zu koordinieren. Darauf aufbauend führen wir von Zeit zu Zeit verschiedene Aktivitäten wie Unternehmensbesuche, Kamingespräche, Seminare, Workshops und Ausflüge durch. Natürlich sind auch jedes Jahr das Sommerfest und die Weihnachtsfeier besondere Veranstaltungen. Darüber hinaus sind wir auch bestrebt, auf die relativ junge Stiftung der Deutschen Wirtschaft – gegründet 1994 – aufmerksam zu machen. Wir wollen Studierende aller Fachrichtungen dazu ermutigen, sich für ein Stipendium zu bewerben, um sie danach ebenfalls in den Reihen der Stipendiatengruppe willkommen zu heißen. Entsprechend finden in regelmäßigen Abständen Info-Abende statt oder man kann uns z.B. am sdw-Stand auf dem Dies Academicus treffen.
Bei all diesen Aktivitäten ist jeder Stipendiat und jede Stipendiatin eingeladen, eigene Ideen einzubringen und gemeinsame Unternehmungen zu organisieren. Dies ist auch im Einklang mit dem Leitbild der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die besonders die Eigeninitiative ihrer Stipendiatinnen und Stipendiaten fordert und fördert.
Im Folgenden findet ihr eine Übersicht über die letzten Aktivitäten
Besichtigung des Tagebau Inden und Braunkohlekraftwerk Niederaußem

Am 05.12.2011 hat die SDW eine Exkursion zum Tagebau in Inden und anschließend in das Braunkohlekraftwerk Niederaußem organisiert. Neben SDW Stipendiaten haben auch andere Aachener Stiftungen an der Exkursion teilgenommen.
Die Stipendiaten waren bei der vom Energieunternehmen RWE geführten Tour von den Dimensionen des Tagebaus beeindruckt.
In einem Geländebus ging es bis fast ganz nach unten in den Tagebau, wo alle Förderbänder, Stationen und natürlich die riesigen Bagger zum Kohleabbau aus nächster Nähe begutachtet werden konnten. Neben dem Kohleabbau wurden die Stipendiaten jedoch auch für alle Arbeiten, die um die Kohlegrube herum stattfinden müssen, sensibilisiert. Die aufwändige Wiederbefüllung der Grube und die damit verbundene Rekultivierung der Ackerflächen ist mindestens genau so anspruchsvoll wie die Verlegung des Flusses Inde und die Umsiedlung ganzer Dörfer, die dem Tagebau weichen müssen.
Unabhängig davon wie man persönlich zur Diskussion Tagebau stehen mag, gewannen die Stipendiaten den Eindruck, dass das Projekt Tagebau in Inden und die ökologischen Folgen von RWE, den Kommunen und der Bevölkerung umfangreich durchdacht wurden.
Im zweiten Teil unserer Exkursion besichtigten wir das Braunkohlekraftwerk in Niederaußem. Mit einer kurzen Einführung zum deutschen Energiemix und einer knappen Diskussion über Vor- und Nachteile der jeweiligen Energieformen bekamen wir einen Einblick in die schwierige deutsche Stromversorgungslage. Mit dem flexibleren und dazu hochmodernen Block BOA versucht RWE den Anforderungen der Energieerzeugung in Deutschland gerecht zu werden. Neben einer interessanten Kraftwerksführung erhielten die Stipendiaten auch Einblick in viele Forschungsprojekte, die von verschiedenen Universitäten und Unternehmen an das Kraftwerk angeschlossen sind.
RWE präsentierte sich gastfreundlich und wusste Inhalte kurzweilig und interessant zu vermitteln. Wir möchten uns im Namen aller Stipendiaten noch einmal rechtherzlich bedanken.
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Herausforderung Unternehmertum und FOUND.AC
Als ein großes Projekt, bei dem sich Aachener Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und weitere Studenten verschiedener Fachrichtungen aus Aachen und der Umgebung engagiert haben, ist FOUND.AC zu nennen. Dabei ging es 2007 um die Verbindung von Kreativität und dem Elan junger Menschen mit unternehmerischem Denken. Die Initiative zielte darauf ab, unternehmerisches Denken zu fördern und Berührungsängste mit dem Thema „Unternehmensgründung“ an den Aachener Hochschulen abzubauen.
Zusammenfassend wollte FOUND.AC Interesse wecken für das Thema Gründung, Basiswissen vermitteln sowie eine Kontaktplattform sein. Mit dieser Motivation wurden folgende drei Module organisiert:
- Im Rahmen der Vortragsreihe „Local Heroes“, berichteten erfolgreiche Gründer und teilten ihren Enthusiasmus.
- Die „Unternehmerwerkstatt“ richtete sich an Studenten, welche sich bereits mit dem Vorhaben einer Gründung auseinandersetzen. In Vorträgen und Workshops wurden weiteres Wissen vermittelt und Möglichkeiten zu tiefergehenden Diskussionen geboten.
- Der Wettbewerb „Unternimm’ Dich“ vermittelte auf spielerische Weise gründungsrelevantes Wissen und Erfahrungen, und diente der Erprobung von Ideen und Techniken.
